Geringer Wasserstand Neudauer Teiche

Anfang April 2017 war der Wasserstand im Neudauer Teich sehr niedrig. Wahrscheinlich war dafür der schneelose Winter mit wenig Niederschlägen verantwortlich.
Das zweite Foto ist von 2011 zum Vergleich.

Verifizierter Kommentar der ZAMG

Die Neudauer Teiche werden auch als „Himmelteiche” bezeichnet, da sie über keinen Zufluss verfügen und nur von Regen- und Schmelzwasser gespeist werden. Die  Auswertung des Niederschlags (siehe Graphik) zeigt für den Winter 2017/18 regional sehr große Unterschiede: Sehr viel geregnet und geschneit hat es vor allem im Großteils des Berglands. Zum Beispiel gab es in Teilen von Tirol und Kärnten rund 50 bis 130 Prozent mehr Niederschlag als in einem durchschnittlichen Winter. Um 15 bis 40 Prozent zu trocken war es dagegen besonders entlang der Donau und nördlich davon sowie stellenweise im südlichen Niederösterreich und im Mürztal. Während also in den inneralpinen Lagen die Schneeverhältnisse in diesem Winter, sowohl bei den Schneedeckentagen als auch bei den Neuschneesummen durchwegs überdurchschnittlich waren, gab es von Oberösterreich bis in Burgenland deutlich weniger Schnee als in einem durchschnittlichen Winter. Die Menge an Neuschnee lag hier rund 10 bis 70 Prozent unter dem Mittel.